Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Harzklinikums und der medizinischen Versorgung in unserer Region: Am 10. November 2026 begrüßen wir die ersten 20 Medizinstudierenden des 7. Fachsemesters der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu ihren Blockpraktika. Mit diesem Auftakt beginnt die praktische Ausbildung am MEDIZINCAMPUS HARZKLINIKUM.
Über einen Zeitraum von vier Wochen erhalten die Studierenden Einblicke in die ärztliche Tätigkeit und werden in den internistischen und chirurgischen Kliniken an unseren Standorten Wernigerode und Quedlinburg verschiedene Bereiche der klinischen Versorgung kennenlernen. Neben der unmittelbaren Arbeit in den Kliniken werden sie auch unterschiedliche Funktionsbereiche durchlaufen und so ein breites Bild des medizinischen Alltags in unserem Klinikum gewinnen.
Der Start ist erst der Anfang
Im kommenden Jahr wird das Angebot um Blockpraktika in den Fachbereichen Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Pädiatrie erweitert. Zum Wintersemester 2028 ist schließlich der Beginn der regulären Lehre am MEDIZINCAMPUS HARZKLINIKUM vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt sollen Medizinstudierende ab dem 7. Fachsemester umfassend vor Ort ausgebildet werden – einschließlich Vorlesungen und Seminaren.
Mit dem Aufbau des Medizincampus verfolgen wir ein wichtiges strategisches Ziel: Wir möchten angehenden Ärztinnen und Ärzten eine attraktive Möglichkeit bieten, ihre medizinische Ausbildung in unserer Region fortzusetzen, frühzeitig unser Klinikum kennenzulernen und langfristige berufliche Perspektiven zu entdecken. Damit leisten wir – die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und unser Harzklinikum – einen wichtigen Beitrag, um qualifizierten ärztlichen Nachwuchs für das Harzklinikum, die Region Harz und das Land Sachsen-Anhalt zu gewinnen und nachhaltig zu binden.
„Der Medizin-Campus Harzklinikum lebt von der engen Verzahnung aus Universitätsmedizin Halle und Harzklinikum: Theorie und Praxis wachsen hier eng zusammen. Unsere Studierenden lernen Medizin nicht nur im Hörsaal, sondern direkt am Patienten – und wir profitieren im Gegenzug vom frühen Kontakt zum ärztlichen Nachwuchs“, sagt Dr. Tom Schilling, Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Innere Medizin / Gefäßmedizin und Leiter der Stabsstelle für Ärztliche Aus- und Weiterbildung sowie Wissenschaftsbegleitung am Harzklinikum.
Gemeinsam einen Meilenstein für die Region setzen
Mit dem MEDIZINCAMPUS HARZKLINIKUM gehen die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Harzklinikum einen gemeinsamen und zukunftsweisenden Weg. Unser Anspruch ist es, einen wichtigen Meilenstein für die medizinische Ausbildung und die Sicherung der ärztlichen Versorgung in unserer Region zu setzen.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Universität, auf die Begegnungen mit den ersten Studierenden und auf die gemeinsame Entwicklung einer Ausbildungsstruktur, die Perspektiven schafft – für angehende Medizinerinnen und Mediziner ebenso wie für die Menschen in unserer Region.
Unser gemeinsames Ziel ist es, medizinische Fachkräfte dort auszubilden, wo sie künftig gebraucht werden, und sie für eine berufliche Zukunft im Harzklinikum, im Harz und in Sachsen-Anhalt zu begeistern.
Dazu leisten wir alle gemeinsam einen wichtigen Beitrag.
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