Interdisziplinäres Zentrum · Klinikum Wernigerode
Hypertoniezentrum Harz DHL®
Spezialisiertes Zentrum für Bluthochdruckerkrankungen – vor allem bei schwer einstellbarem oder sekundärem Bluthochdruck (Hypertonie, deren Ursache eine andere Erkrankung ist). Harzklinikum und PHV-Zentrum Wernigerode arbeiten dafür eng zusammen.
Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag 9:00–12:00 und 13:00–14:15 Uhr
- Zertifiziert von der Deutschen Hochdruckliga (DHL®)
- In Kooperation mit dem PHV-Zentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten
- Diagnostik und Therapie aus einer Hand
Über das Zentrum
Hypertoniezentrum Harz – neues Bluthochdruck-Erkrankungszentrum
Neben dem Gefäßzentrum Harz (zertifiziert von DGA, DGG und DRG) und der Stroke Unit (Schlaganfallstation) ist am Klinikum Wernigerode in enger Kooperation mit dem PHV-Zentrum das Hypertoniezentrum Harz – ein Zentrum für Bluthochdruckerkrankungen – etabliert.
Das Zentrum ist DHL®-zertifiziert (Deutsche Hochdruckliga) und bietet modernste Diagnostikverfahren und vielfältige Therapieformen für Patientinnen und Patienten, insbesondere mit schwer einstellbarem oder sekundärem Bluthochdruck.
Durch die enge Zusammenarbeit der Gefäßmedizin, Nephrologie (Nierenheilkunde), Kardiologie (Herzheilkunde), Pneumologie/Schlafmedizin (Lungenheilkunde) sowie dem PHV-Institut stellt das Hypertoniezentrum eine der umfassendsten Diagnostik- und Therapieplattformen für Hypertonie in Mitteldeutschland dar.

Schwerpunkte
Wann Sie zu uns kommen
Wir untersuchen und behandeln Bluthochdruck, der sich mit Medikamenten nur schwer senken lässt oder eine andere Erkrankung als Ursache hat.
Schwer einstellbarer Bluthochdruck
Therapie der therapierefraktären Hypertonie – also eines Bluthochdrucks, der trotz drei oder mehr kombinierter Medikamente (Pharmaka) zu hoch bleibt.
Sekundäre Hypertonie
Diagnostik und Therapie von Bluthochdruck mit erkennbarer Ursache, unter anderem:
- Nierenarterienstenose (NAST) – Verengung der Nierenschlagader
- endokrine Ursachen, also hormonbedingt (zum Beispiel Conn-Syndrom, Cushing-Syndrom)
- schlafbezogene Atemstörungen (Schlafapnoe – Atemaussetzer im Schlaf)
„Essenzielle“ Hypertonie
Interventionelle Therapie des Bluthochdrucks ohne erkennbare Ursache: renale Denervation (Behandlung über einen Katheter an den Nierenarterien).
Interdisziplinäres Expertenteam
Sechs Fachrichtungen für Ihren Blutdruck
- Angiologie (Gefäßmedizin)
- Nephrologie (Nierenheilkunde)
- Kardiologie (Herzheilkunde)
- Pneumologie (Lungenheilkunde)
- Hypertensiologie (Bluthochdruckmedizin)
- Lipidologie (Fettstoffwechselmedizin)
Warum unser Zentrum besonders ist
- Diagnostik und Therapie aus einer Hand
- Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Hypertonie-Expertinnen und -Experten aus Angiologie, Kardiologie, Nephrologie
- Modernste Diagnostik und individualisierte Therapie
- Hochspezialisierte Ultraschalldiagnostik
- Langjährige Erfahrung in renaler Denervation (RDN) und Nierenarterien-Stenting
- Zertifizierung durch die Deutsche Hochdruckliga
Moderne Therapieverfahren
Behandlung über den Katheter
Renale Denervation (RDN)
Die renale Denervation ist ein minimal-invasives Katheterverfahren zur Behandlung von therapierefraktärem Bluthochdruck. Dabei werden sympathische Nervenfasern der Nierenarterien gezielt verödet, um dauerhaft eine Blutdrucksenkung zu erreichen.
Vor der Therapie erfolgt eine umfassende Abklärung: Ausschluss endokriner (hormoneller) Ursachen, Ausschluss einer Nierenarterienstenose und Diagnostik schlafbezogener Atemstörungen.
Interventionelle Behandlung der Nierenarterienstenose (NAST)
Verengungen der Nierenschlagadern können den Blutdruck stark erhöhen. Durch eine per Katheter durchgeführte Erweiterung, oft mit Stentimplantation (Einsetzen einer Gefäßstütze), lässt sich diese Form der Hypertonie effektiv behandeln.
Auch hier geht der Intervention eine vollständige Diagnostik und Therapieoptimierung voraus.
Einblicke
So arbeiten wir






Videos
Video-Beiträge
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Bluthochdruck – der stille Killer: Früherkennung, Selbstmessung und Optionen bei therapieresistenter Hypertonie.
Team
Ihre ärztlichen Ansprechpartner

Ihr Weg zu uns
Ihr Termin bei uns
Terminvergabe
Die Terminvergabe erfolgt über die Gefäßzentrumskoordinatorin Frau Katja Genth: 03943 61-1595 (Montag bis Freitag 9:00–12:00 und 13:00–14:15 Uhr).
Über die Gefäßzentrumskoordination wird auch die Terminierung der weiterführenden Diagnostik vorgenommen (Schlafscreening, endokrinologische Abklärung im PHV-Zentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten).
Checkliste für Ihren Termin
- Überweisungs- oder Einweisungsschein
- Aktueller Medikationsplan
- Blutdrucktagebuch (falls vorhanden)
- 24-Stunden-Blutdruckmessung (wenn vorhanden)
- Bisherige Befunde, Laborwerte, Arztberichte
Kontakt
So erreichen Sie uns
Gefäßzentrum / Hypertoniezentrum Harz
Koordination: Katja Genth
Terminvergabe 03943 61-1595
Ärztliche Absprachen 03943 61-3849
Fax 03943 61-1292
HypertoniezentrumHarz@harzklinikum.com
bluthochdruckzentrumHarz@harzklinikum.com
Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben
Klinik für Interdisziplinäre Innere Medizin & Gefäßmedizin
Ambulanz der Angiologie / Gefäßmedizin
Ilsenburger Straße 15, 38855 Wernigerode
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Kooperationspartner
PHV-Zentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten
Ansprechpartnerin: Frau Tina Wellnitz
praxis-wernigerode@phv-dialyse.de
Telefon 03943 – 6259077
Fax 03943 – 6958283
Ilsenburger Straße 19, 38855 Wernigerode
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