Hinweis: Diese Seite befindet sich im Aufbau. Einzelne Angaben werden derzeit noch fachlich abgestimmt und können sich in den kommenden Tagen ändern. Stand: 15. Oktober 2026

EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung · Harzklinikum Quedlinburg

EndoProthetikZentrumder Maximalversorgung Harz

Künstlicher Gelenkersatz an Hüfte und Knie auf der höchsten Stufe des EndoCert-Systems – von der planbaren Erstimplantation über die Versorgung akuter Frakturen bis zum komplexen Wechsel- und Revisionseingriff. Zertifiziert nach den Vorgaben der Initiative EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).

EPZmaxhöchste Stufe im EndoCert-System
2+4Senior-Hauptoperateure
und Hauptoperateure
24/7OP-Bereitschaft
rund um die Uhr
EPRDEndoprothesenregister
seit 2020

Leistungs- und Behandlungsspektrum

Was wir behandeln – unser Spektrum

Unser Zentrum deckt die endoprothetische Versorgung an Hüfte und Knie in ihrer gesamten Breite ab: den planbaren Ersteingriff, die Endoprothetik bei akuten Frakturen und den anspruchsvollen Wechsel eines gelockerten oder infizierten Kunstgelenks.

Operationsteam der Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie bei einem Eingriff im Operationssaal am Klinikum Quedlinburg
Im Operationssaal der Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie am Klinikum Quedlinburg.
🦵HüftendoprothetikCoxarthrose · Hüftkopfnekrose · planbarer Erstgelenkersatz▼

Der Einbau eines künstlichen Hüftgelenks folgt bei uns einem festen Ablauf. Dazu gehört, dass die Prothese vor dem Eingriff am Röntgenbild geplant wird – Größe, Sitz und Verankerung werden auf Ihr Gelenk abgestimmt. Für die Routineversorgung steht ein breites Angebot an Prothesentypen und Verankerungstechniken zur Verfügung; Sondergrößen und Sondermodelle können kurzfristig beim Hersteller abgerufen werden.

Noch im Operationssaal wird die Lage der Prothese mit einem Röntgen-Bildwandler kontrolliert – einem beweglichen Röntgengerät, das Bilder direkt am Operationstisch liefert. Vor der Entlassung folgen zwei Röntgenaufnahmen: eine Beckenübersicht (das Becken von vorn) und eine Hüfte-axial-Aufnahme (die Hüfte von der Seite). Sie zeigen, ob der Knochen um die Prothese unverletzt ist, in welchem Winkel die künstliche Gelenkpfanne sitzt, ob die Prothese nach den ersten Schritten unverändert liegt und ob beide Beine gleich lang sind.

Röntgengestützte ProthesenplanungZementiert & zementfreiIntraoperative BildwandlerkontrolleEndoprothesenregister (EPRD)
🦴KnieendoprothetikGonarthrose · Schlittenprothese · bikondylärer Oberflächenersatz · achsgeführte Systeme ▼

Auch für den planbaren (elektiven) Kniegelenkersatz besteht ein eigener Behandlungspfad mit integrierter Planung vor dem Eingriff. Neben den Standardprothesen halten wir variable Systeme für anspruchsvolle Situationen und für Wechseleingriffe vor.

Die Abschlusskontrolle umfasst eine Ganzbeinaufnahme sowie Aufnahmen des Knies seitlich und der Patella axial – zur Beurteilung der Implantatlage nach der Frühmobilisation, zum Ausschluss periprothetischer Frakturen und Fissuren und zur Bestimmung des Tragachswinkels.

Variable ProthesensystemeEndoprothesenregister (EPRD)Intraoperative BildwandlerkontrolleRöntgengestützte Prothesenplanung
🔧Wechsel- und RevisionsendoprothetikLockerung · periprothetische Frakturen · periprothetische Infektion · Materialbruch ▼

Der Wechseleingriff ist das Merkmal, das ein EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung von einem regulären EndoProthetikZentrum unterscheidet – und der fachlich anspruchsvollste Teil unserer Arbeit. Für den Hüft- und den Kniewechsel liegen jeweils eigene Behandlungspfade vor.

Für Hüftwechsel steht ein modulares System mit unterschiedlichen Pfannentypen bereit, für Knieprothesenwechsel ein variables Revisionsinstrumentarium. Auch septische Wechsel – also Wechsel wegen einer Infektion – erfolgen nach einem definierten, standardisierten Behandlungspfad. Ebenso ist der Umgang mit Explantaten, den entfernten Implantaten, im Zentrum geregelt.

Modulares Hüft-RevisionssystemModulares Knie-RevisionssystemSeptischer Wechsel Explantat-Standard
🚑FrakturendoprothetikSchenkelhalsfraktur · periprothetische Fraktur · geriatrische Patienten▼

Bricht ein Knochen dicht am Gelenk, entscheidet die Zeit über das Ergebnis. Unser Behandlungspfad für die Endoprothetik bei akuten Frakturen berücksichtigt ausdrücklich die besondere Situation geriatrischer Patientinnen und Patienten, die zeitlichen und personellen Anforderungen an die Einsatzplanung der Hauptoperateure sowie die Versorgung periprothetischer Frakturen – Brüche unmittelbar an einer bereits vorhandenen Prothese.

Notfälle werden über die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Quedlinburg werktags wie an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr aufgenommen; die 24-Stunden-OP-Bereitschaft ist über das Dienstsystem sichergestellt.

OP-Bereitschaft rund um die UhrGeriatrisches AssessmentPeriprothetische Frakturen
🔬Periprothetische InfektionenDiagnostik · Erregernachweis · septische Revision▼

Die Diagnose einer periprothetischen Infektion – einer Infektion am Kunstgelenk – ist nicht immer einfach. Hierfür bedarf es spezieller Untersuchungstechniken und einer qualifizierten Mikrobiologie, die im Haus über das Zentrallabor rund um die Uhr verfügbar ist. Neben Zellzahl-Untersuchungen sind mikrobiologische Erregernachweise mit Resistogramm möglich – einem Test, der zeigt, welches Antibiotikum gegen den gefundenen Erreger wirkt. Die Diagnostik periprothetischer Infektionen und ihre Klassifikation erfolgen im Institut für Pathologie am Standort nach den aktuellen Konsensusempfehlungen.

Mikrobiologie rund um die UhrResistogrammPathologie im HausKonsensusklassifikation

Qualität & Zertifizierung

Warum die Stufe „Maximalversorgung“ zählt

Die Initiative EndoCert wird von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) getragen. Sie unterscheidet zwei Stufen: das EndoProthetikZentrum (EPZ) und das EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax). Unser Zentrum ist auf der höheren der beiden Stufen zertifiziert – für Hüfte und Knie. Geprüft wurden Struktur, Prozesse, Operationszahlen und Komplikationsraten; die Verfahrensadministration liegt beim unabhängigen Zertifizierungsinstitut ClarCert.

Zertifikat der Initiative EndoCert für das EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung Harz am Klinikum Quedlinburg, ausgestellt am 19. August 2026
Das Zertifikat der Initiative EndoCert, ausgestellt am 19. August 2026 unter der Registriernummer EPZ-625.

Das Zertifikat

  • Name des Zentrums – EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung Harz am Klinikum Quedlinburg, Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie
  • Geltungsbereich – EndoProthetikZentrum Hüfte und Knie der Maximalversorgung
  • Registriernummer – EPZ-625
  • Zertifizierungsaudit – 10. Juli 2026, Auditleitung Dr. med. Bernhard Egen
  • Zertifizierungsentscheidung – 12. August 2026 durch den Zertifizierungsausschuss der EndoCert, ohne Auflagen
  • Ausstellung des Zertifikats – 19. August 2026
  • Gültig bis – 10. März 2030
  • Nächstes Überwachungsaudit – zwischen April und Oktober 2027
  • Unterzeichnet von – Dr. med. Holger Haas (Vorsitzender der Zertifizierungskommission), Prof. Dr. med. Bernd Kladny (Generalsekretär der DGOOC), Joachim Großschädl (Geschäftsführer EndoCert)
  • Administration des Verfahrens – ClarCert GmbH · öffentlich gelistet auf endomap.de

Was ein EPZmax erfüllen muss

  • Mindestens 200 endoprothetische Versorgungen pro Jahr und operativem Standort
  • Je mindestens 50 elektive Hüft- und bikondyläre Knieendoprothesen pro Jahr
  • Mindestens 50 Wechseleingriffe pro Jahr – die entscheidende Hürde zur Maximalversorgung
  • Mindestens zwei Senior-Hauptoperateure mit je mindestens 100 Eingriffen jährlich – bei uns Dr. med. Kaith Letzel und Henning Speck
  • Zusatzweiterbildung Spezielle Orthopädische Chirurgie bei mindestens einem Senior-Hauptoperateur
  • Nachgewiesene 24-Stunden-OP-Bereitschaft
  • Verpflichtende Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD)

Wie wir Qualität im Alltag sichern

  • Mehrstufige Indikationsprüfung
  • Tägliche Fallvorstellung um 15:00 Uhr mit Bilddemonstration im Klinikteam
  • Monatliche Komplikations- und M&M-Konferenz
  • Modifizierte WHO-Checkliste durchgängig im gesamten Haus
  • Strukturierte Komplikationserfassung
  • Endoprothesenregister (EPRD) seit 2020
  • Strukturierte Patientenbefragung zum Ende des stationären Aufenthalts, ausgewertet vom Qualitätsmanagement
  • Jährlicher Qualitätsbericht
🏆 EPZmax Hüfte und Knie – EndoCert, gültig bis 2030 🏆 Regionales Traumazentrum 🏆 EPRD-Teilnahme seit 2020 🏆 Spezielle Orthopädische Chirurgie

Zahlen, Daten, Fakten

Gelenkersatz ist kein Nischeneingriff

Der künstliche Gelenkersatz gehört zu den häufigsten planbaren Operationen überhaupt – in Deutschland mehr als irgendwo sonst in der Europäischen Union. Und kein Bundesland altert schneller als Sachsen-Anhalt. Die folgenden Zahlen ordnen ein, worum es bei diesem Zentrum geht.

410.333endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie in Deutschland, 2024
350,8Hüftimplantationen je 100.000 Einwohner in Deutschland – EU-Höchstwert
Nur 193Standorte tragen bundesweit die Stufe Maximalversorgung
48,3Jahre Durchschnittsalter in Sachsen-Anhalt – ältestes Bundesland

Europa: Deutschland hat die größte Routine

Nirgends in der Europäischen Union werden gemessen an der Bevölkerung so viele künstliche Hüftgelenke eingesetzt wie in Deutschland. Österreich, Dänemark und Finnland folgen mit 296,8 bis 313,6 Eingriffen je 100.000 Einwohner; Rumänien, Malta und Griechenland liegen unter 100. Beim Kniegelenk liegt der EU-Durchschnitt bei 176,4 – Deutschland gehört auch hier zur Ländergruppe oberhalb von 200. Das heißt aber auch: Hierzulande besteht die größte Routine.

Hüftgelenkersatz je 100.000 Einwohner

Europäische Union, 2023

Deutschland
350,8
EU-Durchschnitt
236,4

Quelle: Eurostat, Surgical operations and procedures statistics

Deutschland: 410.333 Eingriffe in einem Jahr

Das Endoprothesenregister Deutschland hat für 2024 insgesamt 410.333 endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie erfasst – vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rund jeder zehnte Eingriff ist bereits heute ein Wechsel. Genau dieser Bereich unterscheidet ein Zentrum der Maximalversorgung von einem regulären EndoProthetikZentrum. Der Grund für die hohe Fallzahl liegt auch in der alternden Gesellschaft.

Eingriffe an Hüfte und Knie in Deutschland

Endoprothesenregister Deutschland, 2024

HüfteErstimplantation
199.052
KnieErstimplantation
173.252
HüfteWechsel- und Folgeeingriff
19.656
KnieWechsel- und Folgeeingriff
17.456

Quelle: EPRD-Jahresbericht 2025 (Daten 2024)

Wer operiert wird, ist überwiegend weiblich: 60 Prozent der Hüft- und 58 Prozent der Knie-Erstimplantationen entfallen auf Frauen. Bei der Hüfte ist die Altersgruppe der 75- bis 84-Jährigen am stärksten vertreten, beim Knie die der 65- bis 74-Jährigen. Fünf Jahre nach dem Eingriff liegt die Wahrscheinlichkeit einer Revision bei 3,4 bis 3,8 Prozent für die Hüfte und bei 4,5 Prozent für das Knie.

Zertifizierung: Maximalversorgung ist die Ausnahme

Ende 2024 waren bundesweit 507 Standorte nach EndoCert zertifiziert. Nur 193 davon erfüllen die Anforderungen der Maximalversorgung – vor allem wegen der geforderten mindestens 50 Wechseleingriffe pro Jahr und der zwei Senior-Hauptoperateure mit je mindestens 100 Eingriffen.

Zertifizierte EndoProthetikZentren in Deutschland

Stand 31. Dezember 2024

193 EPZmax
314 EPZ

Quelle: EndoCert-Jahresbericht 2025

Sachsen-Anhalt: das älteste Bundesland

Arthrose ist eine Erkrankung des Alters – und Sachsen-Anhalt altert schneller als jede andere Region Deutschlands. Das Durchschnittsalter lag 2024 bei 48,3 Jahren, dem höchsten Wert aller Bundesländer. 28 Prozent der Menschen hier sind 65 Jahre oder älter. Bis 2050 könnte es nach der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung rund jeder Dritte sein.

Für den Landkreis Harz heißt das: Der Bedarf an Gelenkersatz wird nicht sinken, sondern steigen – und mit ihm der Anteil der Menschen, die einen Wechseleingriff an einer bereits vorhandenen Prothese brauchen. Ein Zentrum, das diese Eingriffe wohnortnah leisten kann, wird für die Region und darüber hinaus immer wichtiger.

Alle Zahlen als Tabelle
KennzahlWertBezug
Hüftgelenkersatz je 100.000 Einwohner, Deutschland350,8Eurostat, 2023
Hüftgelenkersatz je 100.000 Einwohner, EU-Durchschnitt236,4Eurostat, 2023
Kniegelenkersatz je 100.000 Einwohner, EU-Durchschnitt176,4Eurostat, 2023
Endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie, Deutschland410.333EPRD, 2024
Erstimplantationen Hüfte199.052EPRD, 2024
Erstimplantationen Knie173.252EPRD, 2024
Wechsel- und Folgeeingriffe Hüfte19.656EPRD, 2024
Wechsel- und Folgeeingriffe Knie17.456EPRD, 2024
Anteil Frauen an den Erstimplantationen Hüfte60 %EPRD, 2024
Anteil Frauen an den Erstimplantationen Knie58 %EPRD, 2024
Revisionswahrscheinlichkeit nach 5 Jahren, Hüfte3,4–3,8 %EPRD, 2024
Revisionswahrscheinlichkeit nach 5 Jahren, Knie4,5 %EPRD, 2024
Zertifizierte EndoProthetikZentren, Deutschland507EndoCert, 31.12.2024
davon Maximalversorgung (EPZmax)193EndoCert, 31.12.2024
Durchschnittsalter Sachsen-Anhalt48,3 JahreDemografieportal, 2024
Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren, Sachsen-Anhalt28 %Demografieportal, 2024

Quellen: Eurostat, Surgical operations and procedures statistics · Endoprothesenregister Deutschland, Jahresbericht 2025 und Patienteninformation 2025 · EndoCert-Jahresbericht 2025 · Demografieportal des Bundes und der Länder, Altersstruktur Sachsen-Anhalt

Ausstattung & Technologie

Alles unter einem Dach – am Standort Quedlinburg

Von der ersten Aufnahme über den Eingriff bis zur intensivmedizinischen Überwachung findet die Behandlung an einem Ort statt. Das verkürzt Wege, spart Zeit und macht kurzfristige Entscheidungen möglich.

Operation & Implantate

  • 24-Stunden-OP-Bereitschaft – über das Dienstsystem sichergestellt, mit schriftlichem Notfallmanagement
  • Große Vorhaltung primärer und modularer Revisionssysteme
  • Definiertes Lager gängiger Systeme – Sondergrößen kurzfristig abrufbar
  • Eigene Zentralsterilisation – validiert, mit Chargenrückverfolgung

Diagnostik & Versorgung

Moderne Diagnostik steht zur Verfügung mit Röntgen, CT und MRT.

  • CT und MRT – im Institut für Radiologie am Standort vorhanden
  • Zwei volldigitale Röntgenarbeitsplätze – mit Ganzbein- und Wirbelsäulenpaket, dazu ein mobiles Gerät
  • PACS – Bildmaterial sofort verfügbar
  • Intensivstation in OP-Nähe
  • Zentrallabor und Mikrobiologie – rund um die Uhr verfügbar
Blick in den Operationssaal am Klinikum Quedlinburg mit Operationsleuchte, Monitoren und Anästhesiearbeitsplatz
Der Operationssaal ist nach den RKI-Richtlinien ausgestattet und wird entsprechend gewartet und überprüft.
Sterile Siebe mit chirurgischem Instrumentarium im Operationssaal
Das Instrumentarium wird in der klinikeigenen Zentralsterilisation aufbereitet – validiert und mit Chargenrückverfolgung.
Operationsteam am Tisch, daneben ein Monitor mit Bildgebung
Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen stehen über das PACS unmittelbar zur Verfügung – auch während des Eingriffs.

Fotos: Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

Unser Team

Die Operateure des Zentrums

Sechs Operateure sind namentlich auf dem Zertifikat der EndoCert-Initiative eingetragen: zwei Senior-Hauptoperateure und vier Hauptoperateure. Sie sind vertraglich an das Zentrum gebunden, weisen ihre Eingriffszahlen individuell nach und nehmen an strukturierten Fortbildungen teil.

Senior-Hauptoperateure

mindestens 100 endoprothetische Versorgungen pro Jahr und Person
Porträt von Oberarzt Henning Speck
Leiter des EndoProthetikZentrums · Senior-Hauptoperateur

Henning Speck

Oberarzt · Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · Notfallmedizin · Zusatzweiterbildung Spezielle Orthopädische Chirurgie

Leitet das Zentrum medizinisch und organisatorisch und vertritt das EPZmax nach innen und außen. Behandlungsschwerpunkte: Primär- und Wechselendoprothetik an Hüfte und Knie sowie septische Knochen-, Gelenk- und Weichteilchirurgie. In der Sprechstunde montags von 8:00 bis 12:00 Uhr mit dem Schwerpunkt Primär- und Wechselendoprothetik.

Senior-HauptoperateurSpezielle Orthopädische ChirurgieSeptische ChirurgieZentrumsleitung
Porträt von Chefarzt Dr. med. Kaith Letzel
Chefarzt der Klinik · Senior-Hauptoperateur

Dr. med. Kaith Letzel

Chefarzt der Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie · Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · Spezielle Unfallchirurgie · D-Arzt

Verantwortet die Klinik, in der das Zentrum verankert ist. Dienstags in der orthopädischen MVZ-Praxis im Klinikum am Ditfurter Weg 24 tätig.

Senior-HauptoperateurSpezielle UnfallchirurgieD-Arzt

Hauptoperateure

mindestens 50 endoprothetische Versorgungen pro Jahr und Person
Porträt von Oberarzt Sergiu-Nicolae Stoica
Koordination des Zentrums · Hauptoperateur

Sergiu-Nicolae Stoica

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · Zentrumskoordinator

Koordiniert die Abläufe des Zentrums. Jeden Montag in der orthopädischen Praxis Dr. Gottwald in Wernigerode tätig.

HauptoperateurKoordination
Porträt von Oberarzt Attab Al Qatu
Hauptoperateur

Attab Al Qatu

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Hauptoperateur des Zentrums. Jeden Freitag in der orthopädischen Praxis Dr. Gottwald in Wernigerode tätig.

HauptoperateurEndoprothetik
Porträt von Oberarzt Thomas Jülich
Stellvertretender Klinikleiter · Hauptoperateur

Thomas Jülich

Leitender Oberarzt · Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

Hauptoperateur des Zentrums, stellvertretender Klinikleiter. Jeden Mittwoch in der orthopädischen Praxis im Konvent Quedlinburg tätig.

HauptoperateurStellvertretender Klinikleiter
Porträt von Oberarzt Carlos Alberto Valverde Ortis
Hauptoperateur

Carlos Alberto Valverde Ortis

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Hauptoperateur des Zentrums. Zudem ist er als Oberarzt auf der orthopädischen Station 33 Ansprechpartner für die Patientinnen und Patienten. Seit Januar 2026 ist er als Hauptoperateur des Zentrums zugelassen und in die Eingriffs- und Qualitätsdokumentation eingebunden.

HauptoperateurStation 33
🎓 Qualitätsmanagement des Zentrums: Juliane Michaelis, Leiterin Qualitätsmanagement 📞 Sekretariat der Klinik: 03946 909-1421

Für Zuweisende

Ihr Partner für den Gelenkersatz im Harz

Wir wissen, dass Sie eine verlässliche Rückmeldung brauchen. Für die Bearbeitung allgemeiner und fallbezogener Anfragen aus dem niedergelassenen Bereich stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Eine Patientenvorstellung zur Indikationsfestlegung durch Sie ist jederzeit möglich, wenn Sie das wünschen.

Zuweisungswege

  1. 1

    Prothesen-Sprechstunde

    Montags von 8:00 bis 13:00 Uhr bei Oberarzt Henning Speck.

  2. 2

    Vorstellung mit aktueller Bildgebung

    In der Zentralen Ambulanz. Terminvereinbarung unter 03946 909-7046, per E-Mail an unfallchirurgie.qlb@harzklinikum.com oder persönlich.

  3. 3

    Notfalleinweisung rund um die Uhr

    Aufnahme über die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Quedlinburg – werktags, am Wochenende und an Feiertagen, 24 Stunden.

Direktkontakt EndoProthetikZentrum

Leitung des Zentrums: Oberarzt Henning Speck

03946 909-7046

Zentrale Ambulanz Quedlinburg
03946 909-7404 · Montag bis Freitag 08:00–13:00 Uhr (Kernzeit)

Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben
Ditfurter Weg 24, 06484 Quedlinburg

Sprechstunde vereinbaren →

Was Sie von uns erwarten können

  • Definiertes Verfahren für Rückmeldungen an Einweiserinnen und Einweiser
  • Patientenvorstellung zur Indikationsfestlegung
  • Interdisziplinäre Klärung komplexer Fälle im Haus

Informationen für Patientinnen und Patienten

Ihr Weg zum neuen Gelenk

Ein künstliches Gelenk ist eine Entscheidung, die gut vorbereitet sein will. Wir begleiten Sie von der ersten Sprechstunde über die Operation bis zur Nachsorge – wohnortnah und mit festen Ansprechpartnern.

🩺

Prothesensprechstunde

Montags mit dem Schwerpunkt Endoprothetik bei Oberarzt Henning Speck.

📋

Prästationäre Vorbereitung

In der Zentralen Patientenvorbereitung werden Operation und Narkose vorbereitet, montags bis freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr.

⚡

Notfall rund um die Uhr

Bei akuten Gelenkbrüchen sind wir jederzeit erreichbar – über die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Quedlinburg, 24 Stunden an sieben Tagen.

So läuft Ihre Behandlung ab

  • Erste Beurteilung – durch Ihre Fachärztin oder Ihren Facharzt in der Praxis
  • Prothesensprechstunde – Indikationsfestlegung nach Vorstellung mit aktueller Bildgebung, dazu Erstaufklärung und Rehaplanung
  • Prästationäre Sprechstunde – Aufklärung über die Chancen und die möglichen Risiken des geplanten Verfahrens, Narkosevorbereitung
  • Fallkonferenz – tägliche Prüfung Ihrer Bilder und Ihrer Indikation im Klinikteam
  • Operation – nach standardisiertem Behandlungspfad mit intraoperativer Bildkontrolle
  • Frühmobilisation – Physiotherapie am Bett, Standards für Hüfte und Knie, Teilnahme der Therapeuten an den Visiten
  • Entlassung und Nachsorge – Sozialdienst kontaktiert jede Patientin und jeden Patienten, Hilfsmittel über das Sanitätshaus im Haus

Bitte zur stationären Aufnahme mitbringen

  • Einweisungsschein Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes
  • Chipkarte Ihrer Krankenversicherung
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Vorhandene Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder und Befundberichte
  • Aktuelle Medikamentenliste
  • Nachtwäsche, Handtücher, bequeme Kleidung und feste Hausschuhe
  • Vorhandene Gehhilfen

Interdisziplinäre Vernetzung

Ein Zentrum ist immer Teamarbeit

Anästhesiologie und Intensivmedizin

Prämedikation, Facharztstandard peri- und intraoperativ, Aufwachraum und Intensivstation in OP-Nähe.

Innere Medizin

Konsiliarische Mitbehandlung bei internistischen Herausforderungen – besonders bei multimorbiden und geriatrischen Patientinnen und Patienten.

Gefäßchirurgie

Gefäßchirurgische Absicherung bei Notfällen und schwierigen Eingriffen.

Institut für Radiologie

Röntgen, CT und MRT am Standort, Bilder sofort im PACS.

Strahlentherapie

Präoperative Bestrahlung zur Ossifikationsprophylaxe für Risikopatienten, wenn die medikamentöse Prophylaxe ausscheidet.

Neurologie

Prä- und postoperative Mitbetreuung im Facharztstandard, akute Komplikationen über das Konsilsystem.

Pathologie und Mikrobiologie

Institut für Pathologie im Haus, Zentrallabor mit Mikrobiologie rund um die Uhr besetzt.

Physiotherapie und Sozialdienst

Eigene Standards für Hüft- und Knieendoprothetik, Teilnahme an den Visiten, Kontaktaufnahme des Sozialdienstes mit allen Patienten.

Externe Partner

Nuklearmedizinische Praxis Dr. med. Frank Straube am Klinikum am Ditfurter Weg.

Karriere & Weiterbildung

Für Studierende, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung

Wer Endoprothetik lernen will, braucht Fallzahl und Bandbreite. Beides gibt es an einem Zentrum der Maximalversorgung – vom planbaren Ersteingriff bis zur notfallmäßigen Versorgung periprothetischer Frakturen.

Mehrere Ärztinnen und Ärzte gemeinsam am Operationstisch
Ausbildung am Situs: Die Klinik verfügt über Weiterbildungsermächtigungen für die Basisweiterbildung und für den Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie.

Weiterbildungsermächtigungen

  • Basisweiterbildung – 24 Monate Common Trunk bei Dr. med. Kaith Letzel, im Verbund und einschließlich je 6 Monaten Intensivmedizin und Notaufnahme
  • Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie – 42 Monate bei Dr. med. Kaith Letzel

Für Studierende und PJ

  • Famulatur und Praktisches Jahr in der Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie des Harzklinikums
  • Teilnahme an endoprothetischen Eingriffen an Hüfte und Knie
  • Tägliche Fallkonferenzen mit Bilddemonstration

Wir sind für Sie da

Ob Sie sich als Patientin oder Patient über einen Gelenkersatz informieren möchten oder als zuweisende Ärztin oder zuweisender Arzt einen Fall besprechen wollen – sprechen Sie uns an.


EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung Harz am Klinikum Quedlinburg
Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH · Ditfurter Weg 24 · 06484 Quedlinburg

Verantwortlich für diesen Zentrumseintrag: Abteilung Kommunikation, Marketing, Social Media des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben. Hinweise und Korrekturen bitte an kommunikation@harzklinikum.com.