Zum Vergleich: Im Jahr 2024 wurden im Harzklinikum 1.133 Geburten begleitet. Auch vor dem Hintergrund bundesweit sinkender Geburtenzahlen bleibt das Niveau damit hoch. Das Harzklinikum ist weiterhin eine zentrale Adresse für Geburtshilfe im Landkreis Harz und darüber hinaus.
Neben Familien aus dem Landkreis Harz entscheiden sich auch werdende Eltern aus angrenzenden Landkreisen in Südostniedersachsen sowie aus dem nördlichen Thüringen für eine Geburt im Harzklinikum.
Hohe Leistung der Teams in der Geburtshilfe
Die Geburtenzahlen des Jahres 2025 stehen zugleich für die kontinuierliche und anspruchsvolle Arbeit der Hebammen, Ärztinnen und Ärzte sowie der Pflegekräfte. Im Harzklinikum sind aktuell 21 Hebammen tätig, die gemeinsam mit den ärztlichen Teams jährlich mehr als tausend Geburten begleiten.
Diese Arbeit erfordert ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein – rund um die Uhr, an Wochenenden und an Feiertagen. Gerade in Phasen hoher Auslastung zeigt sich, wie entscheidend eingespielte interdisziplinäre Teams und verlässliche Strukturen sind, um werdende Eltern medizinisch sicher und menschlich zugewandt zu begleiten.
„Die hohen Geburtenzahlen spiegeln die kontinuierlich sehr gute Arbeit unserer Teams wider“, erklärt Silvana Buch, leitende Hebamme am Harzklinikum. „Hebammen, Ärzte und Pflegekräfte arbeiten eng zusammen, um Familien vom Beginn der Geburt bis zur Zeit auf der Wochenstation verlässlich zu begleiten.“
Jahreswechsel 2025/2026: Neujahrsbaby im Harzklinikum
Auch zum Jahreswechsel 2025/2026 war die Geburtshilfe des Harzklinikums durchgehend im Einsatz. Am Standort Wernigerode wurde am 2. Januar 2026 um 2:53 Uhr Henry Rudloff geboren. Der Junge kam als Spontangeburt mit einem Gewicht von 2.770 Gramm, einer Größe von 50 Zentimetern und einem Kopfumfang von 34,5 Zentimetern zur Welt. Die Eltern stammen aus Quedlinburg.
Der Abteilungsleiter der Harzsparkasse, Peter Pinkernelle, überreichte den solzen Eltern einen Gutschein über 250 Euro.
Das veröffentlichte Foto zeigt das zweite im Jahr 2026 im Harzklinikum geborene Neujahrsbaby. Die Eltern des zuerst geborenen Kindes haben sich gegen eine Veröffentlichung entschieden. Dieser Wunsch wird selbstverständlich respektiert.
„Wir haben ein arbeitsreiches Jahr 2025 mit vielen schönen Geburten hinter uns“, sagt Oberärztin Dr. med. Uta Schulze, Ärztliche Leiterin der Geburtshilfe am Harzklinikum am Standort Wernigerode. „Vor allem in der letzten Woche des Jahres gab es mit 23 Geburten noch einmal einen regelrechten Endspurt: So wurden beispielsweise an Heiligabend fünf Frauen von sechs Christkindern entbunden, und am 29. Dezember 2025 fanden sogar sechs Geburten an nur einem Tag statt.“
Bereits zu Beginn des neuen Jahres setzte sich diese Entwicklung fort: „Im Jahr 2026 sind bisher vier Kinder geboren, und die nächsten drei Geburten stehen bereits bevor“, so Dr. Schulze. „Geburten lassen sich nicht planen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Teams auch an Feiertagen und rund um den Jahreswechsel jederzeit einsatzbereit sind.“
Medizinische Ausstattung und Spezialisierung
Zum Leistungsspektrum der Geburtshilfe im Harzklinikum gehört ein Perinatalzentrum Level II, in dem Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche sowie kranke Neugeborene betreut werden. Die räumliche Nähe von Kreißsaal, Neonatologie und Wochenstation ermöglicht kurze Wege und eine eng abgestimmte Versorgung von Mutter und Kind.
Ergänzt wird das Angebot durch einen hebammengeleiteten Kreißsaal, der Frauen mit unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf eine selbstbestimmte Geburt ermöglicht.
Bildunterschrift:
Von links nach rechts: Landrat Thomas Balcerowski, Hebamme Tina Lüdecke, Hebamme Tina Nitzsche, Vater Niclas Schacht und Baby Henry Rudloff, Abteilungsleiter der Harzsparkasse Peter Pinkernelle, Oberärztin Ärztliche Leiterin der Geburtshilfe Dr.med. Uta Schulze und Chefarzt der Kinderklinik Dr.med. Henning Böhme.
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