Klinik für Geriatrie und Innere Medizin

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In der Klinik für Geriatrie und Innere Medizin werden Menschen in höherem Lebensalter behandelt, die durch Funktionseinschränkungen in ihrer bisherigen Selbstständigkeit bedroht sind. Auslöser sind akute oder sich verschlechternde chronische Erkrankungen. Dadurch wird ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden in Frage gestellt oder sogar unmöglich. Vielfach kann die drohende Pflegebedürftigkeit verhindert oder zumindest vermindert werden. Wir wollen Sie unterstützen, damit Sie möglichst lange selbstständig leben können. Hierzu bedarf es der komplexen berufsgruppenübergreifenden Behandlung in der geriatrischen Klinik.

Unsere Behandlungsziele sind

  • Abwenden akutbedrohlicher Zustände
  • Überwachung lebenswichtiger Funktionen
  • Erhalten und Wiederherstellen der Selbstständigkeit
  • Vermeiden oder Verringern von Pflegebedürftigkeit
  • Optimales Ausnutzen der vorhandenen Möglichkeiten im Rahmen einer Frührehabilitation 

Behandlungsinhalte

  • Notwendige und zumutbare apparative Diagnostik
  • Spezielle geriatrische Funktionstests (Assessment)
  • Festlegung individueller Therapieziele gemeinsam mit dem Patienten und dem therapeutischen Team 

Arbeitsweise

  • Teamarbeit aller beteiligten Berufsgruppen
  • Frühzeitiges Einbeziehen von Angehörigen, Hausärzten und sozialen Diensten
  • Enge Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen des Harzklinikums und Kooperationspartnern. 


Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für eine rasche Genesung.

Chefärztin
Dr. med. Cornelia Schnittger
FÄ für Innere Medizin und FÄ für Neurologie
Klinik für Geriatrie und Innere Medizin

Team

Team

Chefärztin 
Dr. med. Cornelia Schnittger

Anmeldung zur frührehabilitativen geriatrischen Komplexbehandlung


Oberärztin
Dr. med. Carla Hanisch 
Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie/DDG/Zusatzbezeichnung Palliativmezin 

Telefon (03946) 909 7863
Fax (03946) 909 1862

Oberarzt
Stefan Schütze
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie
Hypertensiologe DHL (Deutsche Hochdruckliga)  

Telefon (03946) 909 7864
Fax (03946) 909 1862

Fachärzte
Tatiana Gravtchenko
Fachärztin für Geriatrie und Innere Medizin

Assistenzärzte   
Julia Florenta Predescu
Stefanie Corduneanu 
Aurica Tarta
Fares Alktifan
Olena Basova
Volha Alktsifan
Abdurraouf Elfituri

Bereichsleitung
Beate Junge
Telefon (03946) 909 7870

Koodinatoren
Manuela Seifert-Baake / Geriatrie Station 32
Telefon (03946) 909 7869

Neuropsychologen
Evelyn Gebhardt
Volker Augustin

Leitung Physiotherapie/Physikalische Therapie
Anja Gabat

Leitung Ergotherapie
Ricarda Bohße

Logopädie, Psychologischer Dienst, Diabetesberatung

Sozialarbeiterin
Antje Gardzella
Katrin Minkner

Tagesklinik Geriatrie Station 31

Telefon (03946) 909 7872

Schwester
Simone Mende
Daniela Beck
Bianca Armes

 

Chefärztin

Chefärztin

Dr. med. Cornelia Schnittger
FÄ für Innere Medizin und FÄ für Neurologie

ZB Rettungsmedizin
ZB Physikalische Medizin & Balneologie
ZB Ärztliches Qualitätsmanagement

WB Geriatrie im Fachgebiet Neurologie und Innere Medizin
WB Ernährungsmedizin im Fachgebiet Neurologie und Innere Medizin
WB verkehrsmedizinische Begutachtung

Telefon (03946) 909 1861 | Fax (03946) 909 1862

E-Mail: geriatrie(at)harzklinikum.com

Chefarzt-Sekretariat

Frau Evelyn Voigt
Telefon (0 3946) 909 1861 
Fax (0 3946 ) 909 1862

Leistungen

Leistungen

Arbeitsbereich Altersdiabetologie

  • Akutbehandlung des frisch manifestierten oder entgleisten Diabetes mellitus unter besonderer Berücksichtigung der Altersmedizin (eine Diabetesärztin DDG).
  • Angepasste und modifizierte Schulung und Beratung des Patienten und seiner Angehörigen (Diabetesberater DDG).

Tagesklinik Geriatrie Flyer

In der Tagesklinik werden Diagnostik und Behandlungen zum Erreichen höchstmöglicher Selbstständigkeit bei den Patienten durchgeführt, die nicht vollstationär behandelt werden müssen und in der Häuslichkeit versorgt sind. Die Therapien erfolgen von Montag bis Freitag jeweils vormittags bis zum frühen Nachmittag.

Besonderheiten

  • Anerkannte Weiterbildungseinrichtung für Ärzte ,Schwestern und Therapeuten
  • Freiwillige Teilnahme an qualitätssichernden Programmen
  • Etabliertes Qualitätsmanagement zur Sturzprophylaxe, Schmerz-, Ernährungs- und Kontinenztherapie sowie Angehörigenarbeit. 

Anmeldungen Geriatrie

Leitbild

Leitbild

Unser Handeln ist darauf ausgerichtet, unseren Patienten ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Dazu gehört in aller Regel die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen. Die Meisten wünschen, weiterhin in ihren eigenen vier Wänden wohnen zu können.
Wir finden durch unsere Untersuchungsmethoden heraus, welche Unterstützung benötigt wird, legen gemeinsam mit den Patienten Ziele fest und setzen mit unserem multiprofessionellen Team alles daran, dieses Ziel zu erreichen.

Einrichtungskonzept geriatrisches Zentrum Harzklinikum

Einrichtungskonzept geriatrisches Zentrum Harzklinikum

Die Abteilung Innere Medizin und Geriatrie verfügt über:

  • 70 akutgeriatrische Betten
  • verteilt auf 2 Stationen (Station 32 und Station 33), die beide über einenn eigenen Speiseraum für die Patienten verfügen und auch ein separates Zimmer zum Rückzug für Besucher
    (2 x 35 Betten)
    großzügig dimensionierte Ein- und Zweibettzimmer mit modernen Intensivpflegebetten und eigener behinderten- und rollstuhlgerechter Nasszelle, auf Station 33 sind 8 Betten zusätzlich mit zentraler Monitorüberwachungseinheit ausgerüstet
  • 20 Plätze in der geriatrischen Tagesklinik (Station 31) für die teilstationäre frührehabilitative geriatrische Komplexbehandlung
  • einen Therapiegarten mit Wegstrecken, die unterschiedliche Bodenbeläge aufweisen
  • eine große bepflanzte Dachterrasse für Patienten und Besucher
  • verschiedene Therapieräume für Gruppen- und Einzeltherapien, physikalische Therapie, Therapieküche, Therapiegarten und moderne Rehabilitationsgeräte wie z.B. Motomeds,  Zugapparat, Fahrradergometer, Gleichgewichtstrainer, hydraulisch verstellbare Therapietische, Gehbarren, Bewegungsschienen (Schulter, Hüfte, Knie) u.v.m. sind vorhanden.

Behandelte Krankheitsbilder
Es werden insbesondere bei Multimorbidität, Funktionsverlusten sowie drohendem Verlust der Selbständigkeit sämtliche Erkrankungen im höheren oder hochaltrigen Lebensalter behandelt, wie z.B.

  • Neurodegenerative Erkrankungen (Parkinson, Multisystematrophie, Demenz, Delir)
  • Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems (Herzinsuffizienz, etc.)
  • Erkrankungen der Atmungsorgane (COPD, Pneumonie, etc.)
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane und des Urogenitalsystems
  • Erkrankungen des endokrinen Systems (Diabetes mit Folgen, etc.)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (Brüche, Osteoporose, Zustand nach Gelenkersatz, Rheuma, Arthrose) – auch hier speziell Zusammenarbeit mit der Abteilung Unfallchirurgie/Orthopädie im Rahmen der Alterstraumatologie 
  • Z.n. Hirninfarkt oder Hirnblutung
  • entzündliche Erkrankungen (Spondylodiszitiden, etc.)
  • Z.n. Amputation mit Prothesenversorgung
  • Z.n. großen Operationen oder längerer Intensivbehandlungszeit mit anschließender Leistungsschwäche oder Criticall Illness Polyneuropathie

Medizinische Behandlungsmöglichkeite
Innerhalb des Ärzteteams der Geriatrie sind Fachärzte für Innere Medizin, Neurologie und Innere Medizin und Geriatrie vorhanden mit den Zusatzbezeichnungen Klinische Geriatrie, Rettungsmedizin, Physikalische Medizin & Balneologie, Palliativmedizin, Diabetologie, Verkehrsmedizinische Begutachtung, Ärztliches Qualitätsmanagement und Ernährungsmedizin.
Alle anderen medizinischen Fachrichtungen können konsiliarisch innerhalb des Harzklinikums hinzugezogen werden: Unfallchirurgie/Orthopädie, Neurochirurgie, Kardiologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Pneumologie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Urologie, Hämatologie und Onkologie, Radiologie, Angiologie, Gefäßchirurgie.

Medizinische Diagnostik und Therapie:

  • Röntgen, CT, MRT, DSA
  • EKG
  • 24-h-EKG
  • Belastungs-EKG
  • 24-h-RR
  • Steh-EKG
  • Spirometrie, Bodyplethysmographie
  • Bestimmung Säuren-Basen-Status
  • sämtliche Sonografien (Schilddrüse, Abdomen, Herz, Gelenke, Weichteile, intrakranieller  Doppler, Farbduplex der Gefäße und des Herzens, inclusive TEE)
  • Lumbalpunktion mit Queckenstedt
  • Pleura-, und Ascitespunktionen und Beckenkammpunktionen in der Hämatologie, etc.
  • umfangreiche neuropsychologische Testung
  • Labordiagnostik
  • Monitorüberwachung
  • Prothesenversorgung
  • Wundmanagement (speziell ausgebildete Wundtherapeuten – Ärzte und Pflege)
  • EEG
  • sämtliche Endoskopischen Verfahren, inkl. Kapselendoskopie
  • Bronchoskopie
  • FEES

Es finden regelmäßige interdisziplinär und standortübergreifend statt:

  • Tumorkonferenzen

Frührehabilitatives Leistungsspektrum

  • Physiotherapie einzeln oder in Gruppen auf neurophysiologischer Grundlage unter Anwendung verschiedener Therapieverfahren wie z.B. Bobath, Vojta, PNF, apparategestütztes Repetitionstraining, HODT, Feldenkrais, Kinästhetik, Kinesio-Taping
  • Gehtraining
  • Gleichgewichtstraining
  • Ausdauer- und Krafttraining
  • Atemtherapie
  • Physikalische Therapie (verschiedene Massagetechniken, Lymphdrainage, Elektrotherapie, Phonophorese, Rotlicht, Inhalationen, Wärme- und Kälteanwendungen, Packungen)
  • Logopädie (Sprach-, Sprech- und Schlucktraining)
  • Ergotherapie einzeln oder in Gruppen (Training der Aktivitäten des täglichen Lebens und der erweiterten Aktivitäten des täglichen Lebens, Hilfsmittelversorgung, Wohnraumberatung unter Anwendung verschiedener Therapieverfahren wie z.B. Affolter, Spiegeltherapie, Perfetti, Bobath etc.
  • Neuropsychologie mit Testungen, neuropsychologischer Gesprächsbegleitung, Hirnleistungstraining, Entspannungstraining
  • Hilfestellung durch den Sozialdienst
  • Ernährungsberatung
  • Diabetesberatung und –schulung 
  • Seelsorge
  • Aktivierende Pflege mit Hilfe zur Selbsthilfe
  • Versorgung und Schulung von Patienten mit Stomata durch Stomatherapeuten

Therapieplanung erfolgt auf der Grundlage eines geriatrischen Basis-Assessments in den Bereichen

  • Mobilität
  • Selbsthilfefähigkeit
  • Kognition
  • Emotion
  • Ernährung
  • bei Bedarf Verfahren zur Diagnostik von z. B.
    - Schmerz
    - Kontinenz
    - Sprachstörungen

ergänzt durch ein Sozial-Assessment in den Bereichen

  • soziales Umfeld
  • Wohnumfeld
  • häusliche / außerhäusliche Aktivitäten
  • Pflege und Hilfsmittelbedarf
  • rechtliche Verfügungen

erarbeiten wir unter Berücksichtigung der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsstörungen) einen auf jeden Patienten individuell zugeschnittenen Therapieplan innerhalb unseres multiprofessionell zusammengesetzten geriatrischen Teams unter Führung eines Arztes und unter Berücksichtigung von anerkannten medizinischen Erkenntnissen, medizinischer Leitlinien und des fachwissenschaftlichen Diskussionsstandards, welches durch Facharztstandard und kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter gewährleistet wird.
Unsere Prozesse, Standards, Formblätter sind für jeden MA im QM-Ordner der Geriatrie im Intranet hinterlegt. Das QM-Management wird fortlaufend weiter entwickelt.

  • tägliche Visite durch den Stationsarzt
  • wöchentliche Ober- und Chefärztin-Visite
  • morgendliche interdisziplinäre kurze Teambesprechungen zur Erörterung von besonderen Vorkommnissen
  • wöchentliche Teambesprechung, in der Behandlungsverlauf, Therapiefortschritte und -ziele für jeden Patienten besprochen und festgelegt werden mit schriftlicher Dokumentation in der Patientenakte und Teilnahme aller Professionen
  • die Einzeltherapieeinheiten in der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie haben immer eine Dauer von 30 Minuten in unserer Klinik
  • vorausschauende Entlassungsplanung und Entlassungsmanagement

Indikation für die Akutgeriatrie

  • Alter > 70 Jahre mit einer akuten, stationär zu behandelnden Erkrankung + Multimorbidität + funktionelle Störungen, so dass Patient von frührehabilitativer geriatrischer Komplexbehandlung profitieren kann
  • zusätzlich bestehende psychosoziale Probleme (Wohnraumsituation)
  • Patient muss mindestens an zwei 30-minütigen Therapien/Tag aktiv teilnehmen können und wollen
  • endgültige Rehabilitationsziele können noch unklar sein
  • PEG, Dauerkatheter, ZVKs, VAC-System, Tracheostoma, etc. können noch vorhanden sein

Indikation für die geriatrische Tagesklinik

  • der Patient kommt zu Hause (mit Hilfe) zurecht oder ist im Pflegeheim/Kurzzeitpflege versorgt
  • kann aktiv an mehreren 30-minütigen Therapien teilnehmen
  • Patient benötigt multimodale Therapie
  • Patient benötigt noch öfter Therapiepausen im Liegen, Pflegeunterstützung in Grund-ADL, so dass ambulante Heil- und Hilfsmittel-Versorgung nicht ausreichend ist
  • Transportstrecke < 30 Kilometer + Transportfähigkeit

Kontraindikation für eine Verlegung in die Akutgeriatrie

  • bestehende Intensivpflichtigkeit
  • im Vordergrund stehende gerontopsychiatrische Erkrankung
  • Koma, Locked-in-Syndrom, hohe Querschnittslähmung
  • Patient ist schon lange bettlägerig mit fixierten Kontrakturen, d. h. kann nicht von aktivierender Therapie profitieren
  • Im Sterben liegender Patient

Kontraindikationen für eine teilstationäre geriatrische Rehabilitation

  • keine Motivation des Patienten
  • keine erreichbaren therapeutischen Ziele/kein Potential
  • ansteckende Erkrankung/Isolierungsnotwendigkeit (z.B. MRSA)
  • keine Transportfähigkeit/nicht zumutbar langer Transportweg (> 25 Kilometer)
  • ambulante Therapie ausreichend

Aufnahmemodus

  • Aufnahme über die Zentrale Notaufnahme des Harzklinikums (24 Stunden geriatrischer Bereitschaftsdienst im Haus und 24 Stunden geriatriespezifischer Rufbereitschaftsdienst wird vorgehalten)
  • Direktverlegung aus anderen Krankenhäusern nach Anmeldung
  • Direktaufnahme nach Einweisung durch Hausarzt/Facharzt
  • Anmeldung im Sekretariat unter der Telefonnummer: (0 39 46) 9 09 18 61  oder per Fax: (0 39 46) 9 09 18 62 unter Verwendung des Anmeldebogens für Akutgeriatrie (im Internet hinterlegt und auch für internen Gebrauch innerhalb des Harzklinikums in Nexus zum online-Ausfüllen)